WILLKOMMEN

Herzlich willkommen auf der Homepage des Fanclubs Komakolonne Ost-Berlin. Nachdem viele von uns schon jahrelang zum Fußball gepilgert sind, gründeten wir 1988 den Fanclub Komakolonne Ost-Berlin. Wir sind Freunde des runden Leders und frönen mit Vorliebe den Genuss von Gerstensaftkaltschale. Zu gerne pflegen wir die Konversation mit anderen Fußballfans, die nicht in den Genuss kommen, in der wunderschönen Stadt Berlin zu wohnen: „Wir sind eure Hauptstadt ihr Bauern !! “ Obwohl es jenseits des Bouletten-Äquator fast unmöglich ist, vernünftiges Bier zu erwerben, genehmigen wir uns auf dem Münchner Oktoberfest schon mal ein gepflegtes Astra aus der Goldranddose, während die in Lederhosen gekleidete Kapelle unser Wunschlied „Märkische Heide“ durch das Festzelt trällert. Oder wir bestellen uns in der Düsseldorfer Altstadt einen Meter lecker Kölsch. Unser besonderer Gruß gilt den geneigten Lesern aus dem Tal der Ahnungslosen: „Sachsen - macht Faxen! “

Letztendlich verbindet uns in der Komakolonne eine große Liebe.
Die Liebe zum geilsten Verein der Welt, dem 1.FC Union Berlin


AKTUELLES

Geburtstagsfrühschoppendampferfahrt

25 Jahre – ein viertel Jahrhundert, die Komakolonne feiert Geburtstag. Viel ist passiert in den zurückliegenden 25 Jahren. Komplette Staaten sind von der Landkarte verschwunden,Traditionsfußballmannschaften von damals sind nicht mehr existent. Sogar einstige Serienmeister sind nur noch komatös und werden wohl bald von ihrem Elend erlöst und dann den Weg gehen, den Sie schon lange verdient haben. Aber zurück zum Thema. Gegründet 1988 als Sammelbecken der einstigen Fanclubs S.F.C.Hutze, Berliner Pogo-Skandale, Fanclub Immerzu, Berliner Eintracht und Karlshorst 81 sind wir dann das geworden, was wir voller Stolz immer noch sind: Die Komakolonne Ost-Berlin. Zum letzten Saison-Heimspiel gegen Duisburg sollte es mit Freunden und Weggefährten der letzten 25 Jahre eine nette Tour mit Eddyline und seinem wohl schönsten Schiff, der "Viktoria" geben. Immerhin noch 50 Jahre älter als unser Fanclub, aber das "alte Mädchen" ist tadellos in Schuss. Viele bekannte Gesichter aus der Union-Fanszene am Anleger, denn wir hatten eine nette Gästeliste: Eiserne Kameraden, Wuhlebanausen, Eiserne Biker, Wildauer Kickers, Alt-Unioner und Sachsenadler. Außerdem haben wir es uns nicht nehmen lassen, ein paar Jungs der Sektion Stadionverbot als Teil unserer großen Unionfamilie einzuladen. Jungs haltet durch und kommt bald wieder.
Pünktlich um 09:00 Uhr legte die Viktoria bei herrlichem Sonnenschein vollbesetzt vom Berliner Dom ab. Zum Anfüttern schüttelte die Komakolonne erstmal ein Fass Freibier aus dem Ärmel, welches "überraschenderweise" nicht einmal bis zur ersten Schleuse reichte. Gemütlich fuhren wir mit der Viktoria, dem wohl geilsten Dampfer der über die Weltmeere schippert, durch die Berliner Innenstadt. In der Ferne das Rote Rathaus und der Berliner Fernsehturm, vorbei an der Museumsinsel und durch das Regierungsviertel. Nach dem Motto: "Wir habe keine Problem mit Alkohol, nur ohne" war die Bedienung vollauf damit beschäftigt, die hungrigen und durstigen Kerle mit Bier und deftigem Imbiss zu versorgen. Ein ganzer Tisch voller Pfeffi sieht schon irgendwie wie früher aus. Das Zeug wurde auf dem Oberdeck geschlürft wie Waldmeisterbrause. Über all die Jahre hatten wir viele gemeinsame Erlebnisse und Auswärtsfahrten aufzufrischen und so wurde es eine sehr kurzweilige Fahrt.
An der Oberbaumbrücke, der wohl schönsten Brücke Berlins, schallte es laut von der Viktoria: "FCU, FCU, Deutscher Meister das wirst du!" Realität ist übrigens eine Illusion, die durch Mangel von Alkohol hervorgerufen wird. Vorbei am höchsten Bürokomplex der Stadt, den Treptowers mit der eindrucksvollen Alu-Plastik Molecule Man, einer 30 Meter hohen Skulptur in der Spree, ging es weiter Richtung Köpenick. In Schöneweide haben wir dann die Viktoria mittels stabförmiger Bug- und Heckleuchten etwas rauchiger und farbiger gestaltet und waren so für die zufällig anwesenden Fotografen besser zu sehen. Pünktlich um 12:00 Uhr am Mecki angekommen ging es zum Stadion, um unser eigentliches Highlight zu bestaunen. Hing da doch von langer Hand vorbereitet unser selbstgefertigtes Transparent "25 Jahre Komakolonne" an der Haupttribüne auf Höhe der zukünftigen Logen. Nee, nicht einfach so eine Zaunfahne – 25 Jahre war uns schon 10 Meter mal 5 Meter wert. Ein echter Blickfang, in dem viel Arbeit gesteckt hat. Geil sah es aus! Naja, so ganz selbstgefertigt stimmt aber auch nicht, denn beim Malen hatten wir tatkräftige Unterstützung aus unserer Ultra-Szene. Danke nochmal dafür, das hätten wir alleine so nie hinbekommen. Was soll man abschließend sagen, es war eben mal ein "perfekter Geburtstag" dem sich ja unsere Götter auf dem Rasen mit einem Heimsieg dankenswerterweise angepasst haben. Das wir Komakolonnisten in unserem Alter immer noch so aktive Unioner sind und nicht nur Fußball-Konsumenten, darauf können wir uns echt was einbilden. Nüchtern betrachtet war es besoffen besser.